Travel: Marokko / Part 1

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Marokko Reise Tipps

Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Es gibt so vieles zu erzählen, auch wenn ich nur für eine Woche in Marokko war. Hauptsächlich habe ich mich in der Stadt Marrakesch aufgehalten, zwischendurch unternahmen wir noch eine Eintages- und Dreitagestour.  Mit diesem Beitrag möchte ich euch nicht nur einen visuellen Einblick geben sondern auch ein paar Tipps und Aktivitäten nennen, die ihr beachten und unbedingt machen solltet. Beginnen wir beim

  Kofferpacken:

Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, ist Marokko ein muslimisch geprägtes Land. Deshalb habe ich auch danach meine Kleiderwahl getroffen. Das kürzeste Unterteil was ich dabei hatte, hat das Knie noch umschmeichelt und obenrum habe ich meistens geschlossene T-Shirts getragen. Das hatte zwei Gründe: Zum einen wollte ich damit zeigen, dass ich die Kultur respektiere und nicht ignoriere. Zum anderen fällt man automatisch weniger ins Auge und wird somit nicht von den Einheimischen angemacht. Da ich mit zwei Freunden von mir unterwegs war, war das sowieso kein Thema. Jedoch habe ich einige touristische Frauengruppen gesehen, von denen die Einheimischen nicht so schnell gewichen sind. Abgesehen von der Kleiderwahl solltet ihr auch unbedingt Medikamente gegen Magenbeschwerden mitnehmen.

Anreise:

Da ich gerade mal vier Tage vor Abflug meine Tickets gebucht habe, war es trotz Ryanair-Angebot nicht das Günstigste. Also früh buchen lohnt sich! Und falls ihr ebenfalls mit Ryanair fliegen wollt, würde ich euch empfehlen, gleich den angebotenen ‚ma-navette‘ – Transfer mitzubuchen. Damit habe ich gerade mal 13 Euro für einen Transfer in die Stadt und am Abflugstag zurück zum Flughafen bezahlt. Zwar stehen am Flughafen genügend Taxis, aber diese verlangen einen Festpreis von 20 Euro (umgerechnet 200 Dirham) für ca. 15 Minuten Fahrt. Meinen ersten kleinen Kulturschock erlitt ich, als ich während meiner Fahrt zum Hotel gesehen habe, wie kleine Kinder auf einer viel befahrenen Schnellstraße auf Taxis gesprungen sind. Auch allgemein ist der Verkehr in Marrakesch wenig bis gar nicht geregelt. Jeder fährt so wie es ihm gerade passt und deshalb solltet ihr immer sehr sehr vorsichtig sein, wenn ihr eine Straße überquert. In der Altstadt angekommen, musste ich erst einmal alles überblicken und ordnen. Alle meine Sinne wurden vollstens beansprucht. Der Geruch von Abgasen, Pferdeurin und Essen, gepaart mit der Menge an Menschen, die dir etwas verkaufen wollen und ihre Ware dir direkt ins Gesicht strecken, dich in ihre bunten und überfüllten Läden ziehen und nicht zu vergessen der Lärm, der durch das Flötenspiel von Schlangenbeschwörern, das Getrommel am Markt und der in Dauerschleife laufende Song ‚Wiggle‘ von Jason Derulo verlangten einiges von mir ab. Ich empfehle euch, wenn es sich vermeiden lässt, nicht bei Nacht anzureisen und euch schon vorher euren Weg zum Hotel auszudrucken. Die zwei Freunde von mir sind nämlich paar Tage vorher angereist und haben diesen Fehler gemacht. Sie wurden ganz nett gefragt, ob man ihnen helfen könnte und sie ließen sich den Weg zeigen. Jedoch führte dieser Weg durch enge und nicht beleuchtete Gassen, in denen alles Mögliche hätte passieren können. Am Hotel angekommen verlangten sie für 5 Minuten Laufweg 100 Dirham (10 Euro), was für ihre Verhältnisse sehr viel Geld ist.

Einkaufen/Handel:

Das wichtigste vorweg: Ob bei Ware, Ausflug oder Kutschenfahrt: Handelt immer! Die Händler nennen euch grundsätzlich immer einen viel zu hohen Preis, den ihr mindestens bis auf die Hälfte reduzieren könnt. Der bekannteste Ort in Marrakesch zum Einkaufen sind die Souks. Es war sehr oft so, dass mir die Händler mit einem Lächeln begegnet sind,  mich höflich baten ihre Ware anzuschauen und mit einem Mal eine ganz andere Stimmung aufzeigten, wenn ich dankend ablehnte oder einen Handel mit ihnen ausmachte, der ihnen so eigentlich nicht passte. Oft hörte ich ein ‚Jallah, jallah‘, was eigentlich in etwa heißt ‚los gehts‘, aber in diesem Falle ‚haut ab‘ bedeutete. Das Positive daran ist, dass ich als bekennender zu allem Ja-Sager gelernt habe, Nein zu sagen. Es ist leider eine Tatsache, dass sie dich an jeder Ecke versuchen auszunehmen und abzuzocken.

Essen:

Wenn ihr an die richtigen Essensstände geht, bezahlt ihr gerade mal 3 Euro für eine große Hauptspeise mit Getränk. Was ihr auf jeden Fall mal probieren solltet ist Tajine und Couscous-Gerichte. Falls ihr Ausflüge machen wollt, nehmt euch vorher Essen und ganz viel Wasser mit. Denn die Touristenführer halten nur an Gaststätten an, die unverschämte Preise für viel zu wenig Essen verlangen. Was ich dort in Übermaß getrunken habe, war frisch gepresster Orangensaft, der gerade mal umgerechnet 40 Cent gekostet hat.

Soooo das war’s auch erst mal schon mit dem ersten Part meines Berichts über Marokko. Ich hoffe, ihr könnt diese Tipps mal nutzen und falls ihr Fragen habt, immer her damit. 🙂

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